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Aktien ohne Kursrisiko?
Mindestschutz für Kleinanleger eröffnet neue Perspektiven

Köln, 2. Februar 2005 – Private Aktienanlagen liegen nicht mehr im Trend: Sie gelten als riskant, undurchsichtig und kompliziert. Aus eigener Kraft gelingt es der Börse nicht, das Vertrauen von Kleinanlegern zurück zu gewinnen. Ein gefährlicher Zustand, denn nur eine breite Nachfragestruktur sichert eine kontinuierliche Wertentwicklung – zum Vorteil aller Beteiligten.

"Ohne Kleinaktionäre fehlt der Börse eine zentrale Triebfeder", weiß Finanzexperte Hayo Werner. Er sieht die Regierung in der Pflicht, zusätzliche Anreize für den Durchschnittsverdiener zu schaffen. Eine Lösung sieht er in der Garantie des Einstiegskurses für Kleinanleger. Hierdurch betreibt der Staat aktive Wirtschaftspolitik und trägt dazu bei, dass Gelder nicht auf Sparkonten schlummern, sondern in Unternehmen produktiv werden. "Wenn die Kleinaktionäre mit ihren Dividenden neu konsumieren, kommt die Aufwärtsspirale für die deutsche Wirtschaft nachhaltig in Gang", prognostiziert Werner.


Warum viele Kleinanleger den Aktienmarkt meiden

Durchschnittsverdiener bringen ihre Ersparnisse heute lieber zur Bank als in Unternehmen zu investieren.


Die wichtigsten Gründe:

1. Verlorenes Vertrauen
Seit dem Börsencrash ist der Aktienhandel kein Volkssport mehr. An der von Multis dominierten Börse fühlen sich Kleinanleger als unmündige Eigentümer.
2. Fehlende Motivation
Die Aussicht auf eine nachvollziehbare Wertentwicklung fehlt. Neue Kaufanreize wie sichere Geldanlage oder attraktive Verzinsung sind nötig.
3. Unzureichendes Know-how
Die komplexe und globalisierte Markt- und Börsensituation erschwert den Überblick für Privatanleger. Es sind grundlegende Kenntnisse erforderlich.
4. Permanenter Handlungsdruck
Der fortschreitende Einsatz von Online-Banking beschleunigt den Börsen-handel. Für eine regelmäßige Depotüberwachung fehlt vielen die Zeit.
5. Mangelnde Absicherung
Plötzliche Transaktionen unter Großunternehmen können zu gewaltigen Kurseinbrüchen führen, gegen die sich Kleinleger nicht schützen können.


Mit seiner Forderung nach einer staatlichen Einstiegsgarantie, gibt Werner dem vieldiskutierten Thema Anlegerschutz eine ganz praktische Note. Die weit verbreitete Meinung, Aktien seien im Wesentlichen eine spekulative Geldanlage, entlarvt er als Trugschluss. Nach einer anlegerfreundlichen Reformierung des Börsenhandels kommen Aktien sogar für die grundlegende Altersvorsorge in Betracht.

Seine Lösungsansätze erklärt und diskutiert der Finanzexperte in dem aktuell erschienenen Wirtschaftsroman "Winstons Masterplan". Dabei verlässt das Buch nie den Boden der Realität und nennt konkrete Umsetzungs- und Finanzierungsmodelle.

Über das Buch "Winstons Masterplan":

Welche Wirtschaftsmodelle vereinen ein dynamisches Wachstum mit breitem Wohlstand? Welche neuen Rollen übernehmen Staat, Unternehmen und Gewerkschaften im 21. Jahrhundert? Welche Chancen eröffnen sich dem Einzelnen? Antworten auf diese Fragen gibt die Neuveröffentlichung "Winstons Masterplan", eine Mischung aus Lehrbuch und Wirtschaftsroman. Autor ist der international erfahrene Unternehmer und Finanzexperte Hayo Werner. Das Buch liefert neue Denkansätze und interessanten Diskussionsstoff. Der Autor zeigt, dass sich wirtschaftsliberales Denken und gesellschaftlich verantwortliches Handeln nicht ausschließen müssen. Mit der "Produktiven Wohlstandskomponente" regt er ein Modell an, das den Staat zum Schutz von Kleinanlegern verpflichtet. Eine Einstiegswertsicherung soll Aktien vor einem massiven Wertverfall schützen. Ziel aller Maßnahmen ist eine breite und konsumfördernde Verteilung zentraler Ressourcen.

Leserstimmen:
„Ein faszinierender Roman, der den Leser in die aktuelle ökonomische Diskussion einführt.“ Börsenmagazin „Der Aktionär“

„In ‚Winstons Masterplan’ beschreibt Werner in Form eines Romans, dass dynamisches Wachstum mit gesellschaftlichem Wohlstand in Einklang zu bringen ist.“ Wirtschaftsmagazin „Capital“

”Mr. Werner outlined his 21st century vision of prosperity and business growth in his new book ‘Winstons Masterplan’.”
Wirtschaftszeitung “Wall Street Journal Europe”

Das Buch:
Hayo Werner
Winstons Masterplan
176 Seiten
Umschlagsgestaltung Michael Najjar
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 3-8334-2019-7

Pressekontakt:
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