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Schulterschluss für den wirtschaftlichen Aufschwung

"Reform" mutiert zum Unwort. Trotz aller Anstrengungen ist kein Ende der Flaute in Sicht. Abhilfe schaffen kann ein echter Schulterschluss von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften. Dadurch bieten sich neue Lösungsmodelle, die eine echte Aufbruchstimmung versprechen.

Die Suche nach wirksamen Wirtschaftskonzepten ist beschwerlich und bisher nicht von Erfolg gekrönt. Das permanente Warten und die anhaltende Reduzierung kleiner Einkommen sorgt für schlechte Stimmung bei vielen Bürgern und wird zur Zerreißprobe für die ganze Gesellschaft. Die Unternehmen bekommen die Konsequenzen ebenfalls zu spüren und werden ins Ausland getrieben. Viele Deutsche zweifeln an den Kompetenzen der politischen Institutionen. Nach einer aktuellen Umfrage der Initiative "Perspektive Deutschland" unter über 450.000 Bürgern misstrauen immer mehr Deutsche den politischen Parteien und Institutionen. Über zwei Drittel der Bundesbürger glauben nicht mehr an die Lösungskompetenz der Regierung.

Ist der Aufschwung wirklich soweit entfernt, wie die öffentliche Diskussion uns glauben lässt? "Die fetten Jahre können kommen, wir müssen es nur wollen", meldet sich nun Hayo Werner mit seinem Wirtschaftsroman "Winstons Masterplan" zu Wort.

Eine Frage der Psychologie

Die wachsende Skepsis der Menschen ist eine starke Konjunkturbremse – zu diesem Urteil kommt das renommierte Institut der deutschen Wirtschaft (IWD). Die IWD-Wirtschaftsforscher sind überzeugt, dass Vertrauen in Zukunft und Mitmenschen ein zentraler Wachstumsfaktor ist: Die Konsumlaune wird angeregt, Investitionsbereitschaft gestärkt und Geschäftsabschlüsse erleichtert.

Den engen Zusammenhang von Psyche und wirtschaftlicher Entwicklung belegt auch eine neue Studie der Universität Marburg mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Die Stimmungslage von Firmenchefs ist nicht allein abhängig von der wirtschaftlichen Situation, sondern zu 40 Prozent auch durch Freude am Unternehmertum bestimmt. Damit ist es zur Zeit alles andere als gut bestellt. "Viele Firmenchefs leiden unter der anhaltenden öffentlichen Missgunstdebatte über Konzern-Bosse. Sie glauben hinterrücks als Kapitalist, Ausbeuter, Auslagerer und Arbeitsplatzvernichter beschimpft zu werden", analysiert Michael Lingenfelder, Wissenschaftler und Mitinitiator der Studie. Sein Urteil ist ernüchternd: "Viele Entrepreneure werden auch in Zukunft nicht in neue Mitarbeiter investieren – ähnlich wie bei privaten Verbrauchern, die ihr Geld lieber auf die Bank legen als es auszugeben."

"Konjunktur entsteht in den Köpfen der Menschen", ist auch Jungautor Hayo Werner überzeugt und zeigt in seinem Buch "Winstons Masterplan" konkrete Lösungen auf, wie wir wieder zu "guter Laune" finden können und ein echter Enthusiasmus entsteht. Erforderlich sind Wirtschaftskonzepte, die Eigeninitiative stärken und die Ziele aller gesellschaftlichen Gruppen vereinen.

Regierung auf Zick-Zack-Kurs

Unterdessen überrascht die Bundesregierung mit immer neuen Marschrichtungen und spaltet führende Gesellschaftsgruppen. Heute sucht die Regierung ihr Glück in einer stark nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik – auf Kosten einer immer drastischeren Staatsverschuldung und damit auf Kosten des Vertrauens der Bürger. Dahinter verbergen sich nicht zuletzt parteipolitische Ziele. Die Regierung will mit Blick auf das Wahljahr 2006 die allgemeine Stimmung im Land verbessern. Die erforderlichen Mehrausgaben sollen kurzerhand durch neue Schulden gedeckt werden. Entgegen aller Versprechen überschreitet Deutschland damit zum dritten Mal in Folge die Drei-Prozent-Neuverschuldungsgrenze.

Der aktuelle Kurs verändert auch das Regierungsverhalten in der Tarifpolitik. Forderungen nach Lohnzurückhaltung gehören der Vergangenheit an. Stattdessen soll über steigende Löhne der Konsum angekurbelt werden. "Schließlich hat die maßvolle Tarifpolitik der vergangenen Jahre die Unternehmensgewinne beträchtlich gesteigert", argumentiert SPD-Wirtschaftspolitiker Rainer Wend und vernachlässigt dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Doch wie kann sichergestellt werden, dass verteilte Gewinne nicht unproduktiv auf Konten schlummern? Buchautor Werner fordert von der Regierungsseite mehr Weitblick und fordert die Arbeitnehmer endlich zu handlungsfähigen Miteigentümern von Unternehmen zu machen. Auf diese Weise profitieren nicht nur Arbeitnehmer von einem zusätzlichen Einkommen aus der Dividendenausschüttung für steigende Konsumausgaben, sondern auch Unternehmen von neuem Kapital, das sie für Investitionen einsetzen können. Er sieht daher die Regierung in der Pflicht, Maßnahmen zum Schutz von Kleinaktionären zu ergreifen.

Gewerkschaften in der Krise

Auch auf Seiten der Gewerkschaften ist ein Umdenken überfällig. Seit Jahren kämpfen die deutschen Gewerkschaften mit einem dramatischen Mitgliederschwund: über 1 Millionen Menschen traten in den vergangenen fünf Jahren aus, allein im letzten Jahr verzeichneten die Gewerkschaften 336 000 Kündigungen. Laut der internen Gewerkschaftsstudie "Turnaround" sind die Gewerkschaften in einer "Dauerdefensive" und es fehlt an zukunftsträchtigen Konzepten zur Bewältigung des Strukturwandels. Konsequenzen der Gewerkschaftsfunktionäre lassen immer noch auf sich warten. "Die Gewerkschaften müssen ihre Rolle und ihre Forderungen fundamental überdenken", fordert Buchautor Werner. "Ansonsten droht ihnen das Absinken in die politische Bedeutungslosigkeit."

Werner lässt in seinem aktuellen Wirtschaftsroman "Winstons Masterplan" die Protagonisten völlig neue Strategien der Gewerkschaften diskutieren. "Die Funktionäre müssen über die Beteiligung an Unternehmensgewinnen verhandeln statt um Nachkomma-Stellen bei den Lohnrunden zu feilschen", ist Werner überzeugt. Das Ergebnis ist eine Win-Win-Situation für alle: den Arbeitnehmer, der sich stärker mit seinem Unternehmen auseinandersetzt und identifiziert. Den Unternehmer, der die Mitarbeitermotivation fördert. Und die Gewerkschaft, die mit diesem konstruktiven Vorgehen Mitglieder behält und gewinnt. Denn eine Gewinnbeteiligung orientiert sich an der Kraft des Unternehmens. Konsequenz: Starke Unternehmen und weniger Entlassungen, denen auch weniger Gewerkschaftsaustritte folgen.

Firmenmanager in der Kritik


Nicht nur Staat und Gewerkschaften, sondern auch die Unternehmen müssen sich einer neuen Rolle bewusst werden. Laut einer aktuellen Kienbaum-Studie sind die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder in den Dax-30-Unternehmen zwischen 1997 und 2003 im Schnitt um 103 Prozent gestiegen, obwohl die Jahresüberschüsse der Gesellschaften im selben Zeitraum um 42 Prozent zurückgingen. "Dass die Bezüge damals nicht entsprechend nach unten angepasst wurden, hat die Glaubwürdigkeit und Vorbildfunktion von Managern beschädigt", analysiert Kienbaum-Berater Karl-Friedrich Raible.

Die unternehmirische Verantwortung von Managern sollte sich nach Ansicht des Kienbaum-Experten in einer erfolgsabhängigen Vergütung ausdrücken. "Es ist kein Modell für die Zukunft, das nur wenige Menschen über die Vergütung von Managern entscheiden", wirft Autor Werner ein. "Wir müssen umdenken und mit einer breiten Aktionärskultur auch eine breite Entscheidungsbasis entwickeln." Hiervon würde ein deutliches Signal zu mehr Eigenverantwortung der Manager ausgehen. Dies fordert auch der neue Präsident des Bundesverbands der Industrie (BDI) Jürgen Thumann und appelliert an alle gesellschaftlichen Kräfte, ihr Anspruchsdenken zu beenden. Nur auf diese Weise ließen sich die Schwächen in Deutschland beseitigen und ein wirtschaftlicher Aufschwung in Gang setzen.

Echte Aufbruchstimmung

"Immer wieder werden Wirtschaftsflaute und Vernichtung der Arbeitsplätze diskutiert. Das zerstört auch die letzte Motivation, etwas Neues in unsicheren Märkten zu beginnen." Buchautor Hayo Werner lässt seinen Protagonisten Winston das aussprechen, was viele Menschen denken. Und er zeigt Lösungen auf, die zu einem nachhaltigen Aufschwung führen können. In seinem Wirtschaftsroman "Winstons Masterplan" beschreibt Werner ein Modell, das über eine Modernisierung des privaten Aktienhandels große Bevölkerungsschichten an der Ausschüttung von Unternehmensgewinnen beteiligt. Kernpunkt der sogenannten "Produktiven Wohlstandskomponente" ist eine staatliche Einstiegskursgarantie. "Wenn der Staat Aktien wie Geld behandelt und ihre Werthaltigkeit garantiert, entsteht eine konsumfördernde Ressourcenverteilung", ist Werner überzeugt. "Damit wäre den Interessen von Staat, Unternehmen, Gewerkschaften – der gesamten Gesellschaft gleichermaßen gedient."

Zu einem ähnlichen Urteil kommen immer mehr Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Was dem deutschen Markt fehlt, ist Eigenverantwortung und Motivation. Der renommierte Historiker und Publizist Prof. Arnulf Baring bringt es auf den Punkt:"Wenn unsere Gesellschaft eine Zukunft hat, dann liegt sie in der Wiederbelebung selbstverantwortlichen Handelns und Denkens."


Für diese und mehr Lösungsansätze streitet der renommierte Finanzexperte Hayo Werner in "Winstons Masterplan". Ein Roman, der nie den Boden der Realität verlässt und konkrete Umsetzungs- und Finanzierungsmodelle formuliert.

Über das Buch "Winstons Masterplan":

Welche Wirtschaftsmodelle vereinen ein dynamisches Wachstum mit breitem Wohlstand? Welche neuen Rollen übernehmen Staat, Unternehmen und Gewerkschaften im 21. Jahrhundert? Welche Chancen eröffnen sich dem Einzelnen? Antworten auf diese Fragen gibt die Neuveröffentlichung "Winstons Masterplan", eine Mischung aus Lehrbuch und Wirtschaftsroman. Autor ist der international erfahrene Unternehmer und Finanzexperte Hayo Werner. Das Buch liefert neue Denkansätze und interessanten Diskussionsstoff. Der Autor zeigt, dass sich wirtschaftsliberales Denken und gesellschaftlich verantwortliches Handeln nicht ausschließen müssen. Mit der "Produktiven Wohlstandskomponente" regt er ein Modell an, das den Staat zum Schutz von Kleinanlegern verpflichtet. Eine Einstiegswertsicherung soll Aktien vor einem massiven Wertverfall schützen. Ziel aller Maßnahmen ist eine breite und konsumfördernde Verteilung zentraler Ressourcen.

Leserstimmen:
„Ein faszinierender Roman, der den Leser in die aktuelle ökonomische Diskussion einführt.“ Börsenmagazin „Der Aktionär“

„In ‚Winstons Masterplan’ beschreibt Werner in Form eines Romans, dass dynamisches Wachstum mit gesellschaftlichem Wohlstand in Einklang zu bringen ist.“ Wirtschaftsmagazin „Capital“

”Mr. Werner outlined his 21st century vision of prosperity and business growth in his new book ‘Winstons Masterplan’.”
Wirtschaftszeitung “Wall Street Journal Europe”

Das Buch:
Hayo Werner
Winstons Masterplan
176 Seiten
Umschlagsgestaltung Michael Najjar
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 3-8334-2019-7

Pressekontakt:
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